Die verschwindende Kirschblüten-Buchhandlung ist ein Roman von Takuya Asakura, aus dem Japanischen übersetzt von Yuka Maeno. Er erzählt von einer kleinen Buchhandlung, die nur während der wenigen kurzen Wochen der Kirschblütenzeit erscheint — eine flüchtige Zuflucht für Menschen, die Reue, Verlust und Kummer mit sich tragen.
Die Buchhandlung wird von Sakura geführt, ihrer rätselhaften jungen Inhaberin, und von Kobako, einer ruhigen, weisen Glückskatze. Jeder Besucher kommt mit einer Geschichte, die Vergangenheit und Gegenwart verbindet, und bei Tassen frisch gebrühten Kaffees helfen die beiden ihren Gästen, sich dem zu stellen, was sie zu lange mit sich herumgetragen haben.
Über vier Jahreszeiten hinweg entfaltet sich der Roman zwischen den antiquarischen Regalen und der stillen Ruhe des Ladens, während jede Figur etwas begreift, dem sie zuvor nicht begegnen konnte. Es ist eine Betrachtung über Trauer, Erinnerung und den Trost, wirklich verstanden zu werden, erzählt im warmen, ruhigen Rhythmus zeitgenössischer japanischer Literatur.
Mit 224 Seiten ist es eine sanfte, hoffnungsvolle Lektüre für einen ruhigen Nachmittag oder ein Geschenk für jemanden, der eine schwere Zeit durchlebt. Leser, die die stillen, buchladenzentrierten Geschichten der neueren japanischen Literatur mögen, finden hier denselben Zauber.


